LAU – Weltreise | Ägypten

Ägypten liegt in Süd-Ostafrika und hat eine fast quadratische Form. Seine Nachbarländer sind im Westen Libyen, Sudan im Süden und im Nordosten liegt Israel.

Der Nil ist die Lebensader des Landes. Er fließt vom Sudan aus nach Ägypten bis nach Kairo und dann ins Mittelmeer. Einmal jährlich tritt der Nil über die Ufer und überschwemmt das Uferland, durchfeuchtet es und schwemmt fruchtbaren Boden an. Dies hat die Blütezeit Ägyptens zur Zeit der Pharaonen ermöglicht. Doch nicht immer führt der Nil genug Wasser. Dies hat schon zu pharaonischen Zeiten zu schweren Hungersnöten geführt.

Deshalb wurde nach Absprache mit dem Sudan der Assuan-Staudamm gebaut und erweitert. Er bildet den Nassersee auf ägyptischer Seite und den Nubia-See im Sudan. Bei Dürre kann Wasser abgelassen werden und bei Flutwellen hält er das Wasser zurück. Die Landwirtschaft in Ägypten hat auf Kanalisierung umgestellt und kann das Wasser direkt aus dem Nil entnehmen oder greift in letzter Zeit auf Grundwasser zurück, wenn der Nilpegel zu niedrig ist.

Seit 2011 baut das Land Äthiopien an einem Staudamm, was die landwirtschafttreibenden Fellachen in große Besorgnis versetzt. Durch Äthiopien fließt der Blaue Nil, der in den Nil mündet und 80 Prozent des Wassers bringt. Wenn der Staudamm fertig ist, kommt es darauf an, wie schnell er gefüllt wird, und ob noch Wasser in den Flusslauf entlassen wird. Beim Assuan-Staudamm hat es 6 Jahre gedauert, bis er voll war.

Der Nil ist die einzige Trinkwasserquelle für fast 100 Millionen Ägypter und Wasserquelle für die Landwirtschaft. Aus diesem Grund hatten Ägypten und Sudan stets Abkommen geschlossen, wenn etwa bauliche Maßnahmen den Fluss regulieren sollten.

الخير صباح [saba:hu alkhayr] – Guten Morgen

Hauptsächlich wird in Ägypten ägyptisch gesprochen, das ist ein arabischer Dialekt. Nur die Schriftsprache ist Hocharabisch. 91 % der Einwohner Ägyptens zählen zum ägyptischen Volk. Die meisten dieser Ägypter sind Fellachen (hauptsächlich Bauern), einige sind christliche Kopten (hauptsächlich Städter und Bewohner Oberägyptens, als des Südens. Die Schrift, die heute in Ägypten verwendet wird, besteht aus arabischen Schriftzeichen. Texte werden von rechts nach links gelesen.

Wenn dich arabische Vokabeln interessieren und du wissen willst, wie die Wörter ausgesprochen werden, schaue hier:

Das Bild zeigt einen Berber, einen Bewohner der Libyschen Wüste.

Die Nubier

Außerdem im Süden leben die Nubier (140.000). Sie hat es schon gegeben, lange bevor die Grenze zum Sudan festgelegt worden war und sich das ägyptische Volk nach Süden hin ausbreitete. Deshalb leben auch viele Nubier sowohl im Süden Ägyptens als auch im Norden des Sudans. Sie sprechen eine eigene Sprache und haben eine eigene Kultur.

Immerhin 70.000 Menschen leben in der Wüste, das sind die Bedscha östlich des Nils (Arabische Wüste) und eine kleine Minderheit sind Berber, die in der Libyschen Wüste, also westlich des Nils leben.

Die Hieroglyphen

Die Hieroglyphen gab es in Ägypten lange bevor die Araber die Schrift brachten. Sie sind keine reine Bilderschrift – sondern eine Art „Mischschrift“, in der sowohl Bilder als auch Buchstaben verwendet werden. Es gibt keine eindeutig definierte Schreibrichtung, wie wir es von unserer lateinischen Schrift her gewohnt sind. Hieroglyphen kann man von oben nach unten – von links nach rechts – oder von rechts nach links schreiben. Damit der Leser weiß, wo der Zeilenanfang beginnt, muss er auf die Blickrichtung der abgebildeten Tiere oder Menschen achten. Diese blicken immer zum Zeilenanfang. Dies hängt damit zusammen, dass die alten Ägypter es als unhöflich empfanden, wenn man ihnen den Rücken zukehrte.

Die Rechtschreibung ist im Ägyptischen recht großzügig geregelt. Richtig ist das, was gut aussieht. Beim Schreiben sollen die Hieroglyphen so zusammengefügt werden, dass ein harmonisches Bild entsteht. Die Namen der Pharaos wurden traditionell mit einer sogenannten Kartusche umrahmt.

Der  Name „Florian“ in zwei unterschiedlichen Schreibweisen

Selber mit Hieroglyphen schreiben

Die meisten Zeichen der Hieroglyphen geben einen Laut oder eine Folge aus mehreren Lauten wieder, darunter auch solche, die es in den europäischen Sprachen nicht gibt. Und umgekehrt, bei den ägyptischen Hieroglyphen gibt es nur Konsonanten aber keine Vokale. Das alles lässt sich natürlich nicht richtig auf unsere Sprache, die schriftlich mit den 26 Buchstaben des Alphabets auskommt, übertragen. So erklärt sich, dass es unterschiedliche Tabellen gibt, die die Hieroglyphen in lateinische Buchstaben übersetzen. Durch Klick auf den Button gelangst du zu einer ausführlicheren Tabelle.

Hier ist eine Tabelle, die mit der Hieroglyphenmaschine des RP-Museums übereinstimmt.


Geschrieben haben die Ägypter auf Papyrus. Das ist ein aus Pflanzen hergestelltes Papier. Die ausgedruckte leere Papyrus-Seite kann zum Schreiben eurer Hieroglyphen verwendet werden.



Wie der Franzose Jean Francois Champollion (1790 – 1832) die Hieroglyphen mithilfe des Steins von Rosette entschlüsselte, ist wirklich extrem spannend und hier nachzulesen.

Die Stadt Kairo

El Qahira, die Siegreiche: Kairo, die größte Stadt Ägyptens wächst und wächst, seit sie 969 n. Chr. gegründet wurde. Heute leben 20 Millionen Menschen in der Stadt und sie reicht bis an den Fuß der Pyramiden von Gizeh, die einst weit außerhalb lagen. Die vielen Viertel die aneinander gewachsen sind, unterscheiden sich sehr: Bauten aus dem 19. Jahrhundert nach europäischem Vorbild im Zentrum, prunkvolle Moscheen, Hotels, aber auch riesige sehr arme Viertel.

Religion in Ägypten

Al Azhar Moschee

Die Staatsreligion in Ägypten ist der Islam. Ungefähr 90 % der Ägypter gehören diesem Glauben an. Die Verfassung von Ägypten sieht Religionsfreiheit vor, allerdings nur für den Islam, das Judentum und das Christentum (10 %).

Die Religionszugehörigkeit wird im Pass eingetragen, wobei nur diese drei Möglichkeiten existieren. Wer das nicht möchte, bekommt keinen Pass. Bis zur Mitte des 20. Jahrhunderts gab es in Ägypten rund 70.000 Juden, heute sind es noch 100. Sie waren größtenteils vertrieben worden, bzw. mussten in Folge des Ersten Arabisch-Israelischen Kriegs, der Sueskrise und des Sechstagekriegs fliehen.

Seit Ende der 1920er Jahre existiert (nicht nur) in Ägypten mit der Muslimbruderschaft eine islamistische Massenbewegung, die zeitweise auch politisch sehr einflussreich war. Mittlerweile wird sie als Terrororganisation betrachtet und ist in Ägypten verboten.

2012 wurde bei der Wahl des Präsidenten Mohammed Mursi ein Muslimbruder gewählt. Erfolg hatte die Partei, da sie viele sehr kostspielige Wohltätigkeitsprojekte durchgeführt hatte. Viele Ägypter wählten die Muslimbrüder, weil sie glaubten, dass diese dann noch mehr wohltätige Projekte durchführen würden. Dafür fehlten aber die finanziellen Mittel. Stattdessen stürzte das Land in eine tiefe Wirtschaftskrise. Statt die wirtschaftlichen und sozialen Probleme anzugehen, befasste sich der erste Gesetzesentwurf der Regierung Mursi mit der Aufhebung des Verbots der Genitalverstümmelung von Frauen, was viele entsetzte. Ein Jahr später wurde Mursi wieder gestürzt und zu langen Haftstrafen verurteilt.

Die strengere Auslegung der islamischen Religion verbreitet sich trotzdem mehr und mehr. Immer häufiger sind tief verschleierte Frauen zu sehen. Noch in den 1990er Jahren war die Mehrheit der ägyptischen Frauen gänzlich unverschleiert.

Die Madrasa-Moschee des Sultan Hasan in Kairo wurde 1356 – 1363 erbaut und war zu ihrer Zeit die größte Moschee der Welt. Ihr Erbauer, Sultan al Hasan, war für seine Gelehrsamkeit bekannt war. Unterrichtet wurden in der Madrasa die vier Rechtsschulen des Islam, daneben aber auch Medizin und Astronomie. Der Ausdruck Madrasa leitet sich vom arabischen Verb دَرَسَ / darasa / ‚lernen, studieren‘ ab.

Fakten in Kurzform

Größe

1.001.448 Quadratkilometer

Einwohner

97,04 Millionen, davon 40 Millionen in Kairo

Sprache

Arabisch, Nubisch

Hauptstadt

Kairo

Längster Fluss

Nil (Gesamtlänge 6852 km ab der Quelle im Südsudan)

Berge

Der Dschabal Katrina (Katharinenberg, 2637 m) ist der höchste Berg Ägyptens. Der Berg liegt auf der Sinai-Halbinsel im Osten Ägyptens.

Dort liegt auch der zweithöchste Berg Sinai, der 2285 m hoch ist und Mosesberg genannt wird.

Der Berg steht für den dritten Bund, den Gott nach jüdischem und christlichem Glauben mit Mose schloss. Ihn verehren Juden als größten Propheten, denn er hat ihr Volk von Ägypten nach Israel geführt und ihnen ihre Bibel überbracht. Juden und Christen glauben, dass Gott Mose einige Male begegnet ist. Gott hat Mose aus einem brennenden Dornbusch heraus befohlen, sein Volk aus der Gefangenschaft in Ägypten heraus nach Israel zu führen.

Unterwegs erhielt Mose auf dem Berg Sinai von Gott eine Steintafel mit den Zehn Geboten.

Über seine Erlebnisse und Begegnungen mit Gott berichten die fünf Bücher Mose und die gesamte Hebräische Bibel.

Währung

Ägyptisches Pfund

Die Cheopspyramide, die älteste echte Pyramide Ägyptens (Mitte)

Das Pyramidenzeitalter – Das „Alte Reich“

Jedem, der an Ägypten denkt, fallen als erstes die Pyramiden ein. Vor ca. 4500 Jahren, im sogenannten „Alten Reich“ wurden die ersten Pyramiden als Grabstätten der Könige (Pharaonen) gebaut, und zwar Jahrzehnte bevor sie starben.  Diese Zeit wird „goldenes Zeitalter“ bezeichnet, denn viele Menschen waren sehr wohlhabend. Das Alte Reich dauerte ca. 500 Jahre.  Die älteste gefundene Pyramide hat nur eine pyramidenähnliche Form. Ihr Name ist Sakkara, sie ist stufenförmig und im Hintergrund des folgenden Bildes zu sehen. Die berühmteste Pyramide aus dieser Zeit ist die Cheopspyramide in Gizeh nahe Kairo.

Das „Mittlere Reich“

Die zweite große Epoche des Ägyptischen Reiches wird auch als das Mittlere Reich bezeichnet. Ägypten dehnte sich nach Süden aus, bis in das Land der Nubier. Geherrscht haben zu dieser Zeit in Ägypten die Pharaonen der 11., 12. und der 13. Dynastie. Manche Pharaonen ließen sich noch in Pyramiden bestatten, aber keine dieser Grabstätten erreichte die Ausmaße der Pyramiden des Alten Reiches.

Das „Neue Reich“ – die Zeit der berühmtesten Pharaonen

Das Neue Reich in Ägypten umfasst die Zeit von 1570 v. Chr. bis ca. 1070 v. Chr. und ist neben der  Pyramidenzeit die bekannteste der ägyptischen Epochen. In dieser Zeit herrschten die Pharaonen der 18., 19. und der 20. Dynastie. Die berühmtesten Pharaonen und Pharaonninen dieser Zeit waren die Königin Hatscheptsut,  der Pharao Echnaton und seine Frau Nofretete und Tutanchamun.

Der bedeutendste aller Pharonen hieß Ramses II. Viele bekannte Bauwerke sind in der Zeit des Neuen Reiches in Ägypten entstanden und Ägypten dehnte sich weit über seine bisherigen Grenzen aus.

Fremde auf dem Pharaonenthron

In der so genannten Spätzeit hatte Ägypten mit Eroberern verschiedener nichtägyptischer Nationen zu tun. Zuerst kamen die Assyrer, die wieder vertrieben wurden. Dann eroberten die Perser das Land und vergrößerten damit ihr Persisches Reich. Erst 332 v. Chr. bereitete der Grieche Alexander der Große dem ein Ende und Ägypten wurde Teil des Alexanderreiches. Er ist Namensgeber für die zweitgrößte Stadt Ägyptens, „Alexandria“ am Mittelmeer, welche sich zu einem wichtigen Kulturzentrum entwickelte. Hier stand eines der antiken Weltwunder, nämlich die Bibliothek von Alexandria, die leider heute nicht mehr existiert.

Kleopatra

Die letzte Herrscherin aus dem Geschlecht der Ptolemäer war Kleopatra. Nach ihrem Tode wurde Ägypten zu einem Teil des Römisches Reiches. Die über 3000 Jahre währende eigenständige Geschichte dieser frühen Hochkultur endete damit.

Gang zur Grabkammer

Hier ist ein mit Hieroglyphen versehener Gang zu der Grabkammer einer Pyramide zu sehen.

In den 1820er Jahren gab es viele Geschichten, die dazu führten, an einen „Fluch des Pharao“ zu glauben, z. B. eine Londoner Theateraufführung, in der Mumien ausgewickelt wurden, die Bücher „Die Mumie, Ein Märchen aus dem 22. Jahrhundert!“ oder eines von Sherlock-Holmes-Autor Arthur Conan Doyle.

Der Fluch des Pharao bezeichnet die Vorstellung, dass die altägyptischen Pharaonen ihre Gräber mit magischen Sprüchen gegen Eindringlinge geschützt hätten und die Missachtung der Grabruhe zu Todesfällen führe. Weil solche Märchen nach der Öffnung des Grabes von Tutanchamun im Tal der Könige durch Howard Carter besonders beliebt waren, spricht man auch vom Fluch des Tutanchamun. Solch ein Fluch oder andere Umstände, wie tödliche Bakterien oder Schimmelsporen konnten jedoch nicht nachgewiesen werden.

Allerdings gibt es noch die abgewandelte Bedeutung vom „Fluch des Pharao“. Der Reisedurchfall, eine tatsächlich häufige Darmerkrankung wird scherzhaft „Fluch des Pharao“ genannt.

Grabbeigaben

Grabkammer des Tutanchamun, die nicht von Grabräubern geleert wurde.

In einer Pyramide ist die Grabkammer der Ort, an dem die Toten bestattet wurden. Mitten in der Grabkammer stand der Sarkophag. Viele Grabstätten waren meist labyrinthartig angelegt und mit vielen Fallen versehen, um Grabräuber fernzuhalten oder abzuschrecken. Die Schätze oder auch Grabbeigaben wurden in einer Vorkammer aufbewahrt. Die Gänge zu den Grabkammern wurden meist durch schwere Granitblöcke gesichert.

Weitaus mehr Grabkammern befinden sich aber im Tal der Könige und im Tal der Königinnen bei Theben-West am Nil. 

Die meisten Grabkammern fielen im Laufe der Jahrhunderte Grabräubern zum Opfer, die sich an den wertvollen Grabbeigaben bereicherten.

Älteste „Pyramide“

Blick auf die älteste „Pyramide“. Durch die Stufenform ist sie geometrisch genau genommen, keine Pyramide. Man nennt diese Totenstätte Nekropolis.

Kamelmarkt in Kairo

Der Kamelmarkt in Kairo ist legendär. Hier werden lebende Kamele, Fleisch von Kamelen oder Zubehör, wie Zaumzeug und Kamelsättel gehandelt. Der Umgang mit einem Kamel ist nicht einfach, sie können ganz schön störrisch sein.

Bereits vor 4000 Jahren wurden die ersten Kamele von Menschen gezähmt und sind seitdem untrennbar mit ihnen verbunden. Im heutigen Ägypten dienen die ausdauernsten Kamelzüchtungen als Transportmittel oder Touristenattratkion, die meisten dienen jedoch als Fleischlieferanten, dessen Preis nach Gewicht berechnet wird.

Wüstenstraße

Ein Bus fährt täglich über die Wüstenstraße von Kairo über die Oasen Bachariya, Farafra, Daghla und Kargha ab und trifft in Mittelägypten bei Assyut wieder auf den Nil. Von da geht es noch 375 km am Nil entlang zurück nach Kairo. Von Farafra aus lassen sich Ausflüge in die „Weiße Wüste“ unternehmen mit ihren vom Wind bizarr in Form geschliffenen Felsen. Oder man nimmt ein Bad in den „Heißen Quellen“ des Ortes.

Eine weiteres wichtiges Verkehrsmittel ist in Ägypten die Eisenbahn, die von Alexandria über Kairo bis zur südlichsten Stadt Assuan führt. Der Name der Stadt Assuan geht auf das altägyptische Swnw (Sunu; Swenu) zurück, was „Handel“ bedeutet.

Bazar Khan-El-Khalili

Etwas leer aussehender Bazar in Ägypten. Der berühmteste Basar in Kairo ist der Khan-el-Khalili-Bazar. Neben unzähligen Ständen oder Geschäften, die man auch betreten kann, gibt es Teehäuser, in denen BesucherInnen Pause vom sonst üblichen Rummel machen können.

Der Sueskanal

Vor dem Bau des Sueskanals mussten Schiffe um das Kap der guten Hoffnung herum Südafrika umfahren. Der Schifffahrtskanal zwischen den Hafenstädten Port Said und Port Taufiq verbindet das Mittelmeer mit dem Roten Meer.  Eröffnet wurde der Kanal bereits im Jahr 1869. Im Jahr 2009 wurde er vertieft und ist seitdem 164 km lang. Der Kanal muss keinen Höhenunterschied überwinden. Er ist daher schleusenlos.

2003 wurde der Kanal in die „Liste der geschichtlichen Meilensteine der Ingenieurbaukunst“ aufgenommen.

Tauchen im Roten Meer

Tauchen oder Schnorcheln im Roten Meer ist aufgrund der beeindruckenden Unterwasserwelt bei Europäern sehr beliebt. Es existiert eine einzigartige Korallenvielfalt an den Riffen nahe der Urlaubsorte Sharm El Sheikh, Hurghada oder Marsa Alam. Es leben hier besonders viele endemische Arten, die leider auch besonders durch Küstenentwicklung und Industrien, durch Erwärmung der Weltmeere und durch Touristen bedroht sind, die sich Stücke vom Korallenriff abbrechen.

Drachen steigen lassen

Ein eigentlich harmloses Freizeitvergnügen ist kürzlich in Ägypten verboten worden: das Drachen steigen lassen.

Durch die Corona-Krise haben viele Ägypter ihre Arbeitsstellen verloren und haben begonnen Drachen zu bauen und zu verkaufen. Dadurch sind Drachen noch mehr in Mode gekommen und seither ist die Zahl der Unfälle durch das Drachen steigen lassen stark gestiegen. Kinder und Erwchsene fielen von Dächern, die nicht mehr darauf geachtet hatten, wo sie hintreten oder die Drachen verfingen sich in Stromleitungen.