LAU – Weltreise | Lappland

Lappland ist eine Region im äußersten Norden von Europa, die sich über die Länder Norwegen, Schweden, Finnland und Russland erstreckt. Lappland heißt „Sápmi“ in der Sprache der Samen. Die Samen sind die einzigen Urbevölkerung Europas, die in dieser Region lebt. Die Bezeichnung „Lappen“ für die skandinavischen Ureinwohner ist veraltet und gilt als abwertend.

Ein Staat namens Lappland gibt es nicht: Lappland ist eine Landschaft in Nordeuropa. Oft wird nur der nördlich des Polarkreises liegende Teil Fennoskandinaviens gemeint, wenn man von Lappland spricht. (Fennoskandinavien = Norwegen, Schweden, Finnland (Fenno), Karelien, russische Halbinsel Kola). Manche meinen mit Lappland nur den finnischen Teil Lapplands.

Die größte Ausdehnung hat Lappland, wenn man es mit dem Siedlungsgebiet der Samen – der Urbevölkerung Lapplands – gleichsetzt, wie in diesem Artikel.

Lappland: Mal ist das Gebiet nördlich des Polarkreises gemeint, mal das Siedlungsgebiet der Sami, der Ureinwohner.

In jedem der vier Länder gibt es auch eine samische Hauptstadt: In Norwegen ist das Kautokeino, in Schweden Kiruna, in Finnland Rovaniemi und in Russland Lowosero.

Heute leben schätzungsweise 80.000 Samen in Lappland, davon 50.000 in Norwegen, 20.000 in Schweden, mindestens 7000 in Finnland und 2000 in Russland.

Die Samen sprechen ihre eigene Sprache – Samisch, wobei diese sich regional stark unterscheidet.

Gesamtflagge der Samen | Samen machen ca. 4 % der Bevölkerung Lapplands aus.

Wappen Finnisch-Lappland

Wappen Norwegisch-Lappland (Finnmark)

Wappen Schwedisch-Lappland

Lebensweise der Samen

Die Sami sind eines der ältesten Urvölker der Erde und das älteste Europas. Kulturell besteht eine Verbindung mit sibirischen Völkern. In Nentsi/Ural leben beispielsweise Rentier-Nomaden, die ihr Zelt genau gleich aufbauen und einteilen, wie die Sami in Lappland.  Ursprünglich waren die Sami ein Nomadenvolk, sie lebten hauptsächlich von der Jagd, vom Fischfang und vom Handel mit ihren Erzeugnissen untereinander. Die Rentiere dienten zuerst als Jagdbeute, dann als Nutztiere und sind in der Vorstellung vom samischen Leben nicht mehr wegzudenken. Die meisten Sami wohnen und arbeiten jedoch nicht mehr auf traditionelle Weise, ca. 15 Prozent leben noch hauptamtlich von der Rentierzucht.

Sollte man einem Rentierzüchter einmal begegnen, fragt man ihn besser nicht nach der Zahl der Tiere, denn das ist gleichbedeutend mit der Frage „Wie reich sind Sie?“

Landwirtschaft, Kunsthandwerk (Slöjd) und immer mehr der Fremdenverkehr sind wichtige Einnahmequellen. Indem die Samen ihre Kultur Touristen vorstellen, halten die Sami ihre Traditionen lebendig und schaffen eine Verbindung zur Gegenwart und Zukunft. Dabei tragen sie ihre typische Tracht (Kolt), z. B. bei Vorstellungen ihres typischen Gesangstils (Joik), auf den sie sehr stolz sind.

Joiken

Moderner Renttierzüchter

Arbeit als Rentierzüchter

Etwa seit dem 17. Jahrhundert fingen die Sami an, nomadische Rentierwirtschaft zu betreiben anstatt zu jagen.

Rentiere stehen dabei nicht fest auf einer Wiese, sondern die Tiere folgen den natürlichen jahreszeitlichen Wanderrouten ihrer wilden Vorfahren. Die Arbeit der Menschen besteht darin, die schlachtreifen Tiere von der Herde zu trennen und die Herde vor Raubtieren zu schützen. Das hört sich einfacher an als es ist: aufgrund der großen Entfernungen der Wanderungen und aufgrund der unwegsamen Landschaft ist das Beschützen und Begleiten der Herde sehr zeit- und kostenintensiv.

Bis ca. 1950 wurden die Herden rund um die Uhr beobachtet, dann kamen die Schneemobile für den Winter, die Motorcross-Motorräder für den Sommer und sogar gecharterte Hubschrauber, die die Arbeit erleichterten, wenn es das Gelände denn zuließ. In unzugänglichen Gebirgslagen sind die Samen trotzdem auch heute noch zu Fuß unterwegs, da die lauten Maschinen die Tiere erschrecken.

Probiere doch einmal aus, wie es ist, solch eine lange Wanderung zu machen, wie Rentierzüchter täglich unterwegs sind. Oder versuche die 10000 Schritte Regel anzuwenden, die man täglich gelaufen sein sollte.

Alternativ kannst du auch das Spiel „Moelkky“ nachbauen und spielen.

Es stammt zwar nicht direkt aus Lappland sondern kommt aus Süd-West Finnland, aber bestimmt kennen es die Sami auch, die in früheren Zeiten gewiss Kontakt zu den Wikingern hatten.

Rentierschlitten

Um die Sammlung der Tiere noch mehr zu vereinfachen, verlaufen heute bis zu 400 Kilometer lange Zäune durch das Fjäll, die Gebiete von 1.000 bis 5.000 Quadratkilometern Größe voneinander abgrenzen.

Um ausschließlich von der Rentierwirtschaft zu leben, benötigt eine Familie mindestens 400 Tiere. In ganz Sápmi leben mehr als 500.000 Rentiere.

Man kann behaupten, dass die Rentierhalter Ökobauern sind, doch auch die wenig intensive Renttierhaltung hinterlässt ihre Spuren am Flechtenbewuchs der Böden. Das ist nun mal das Lieblingsessen der Rentiere.

Tschernobil

Besonders schwer getroffen wurden die Sami von der Katastrophe in Tschernobyl, als am 26. April 1986 der Atom-Reaktor explodierte. Der Wind trug die Giftwolke nordostwärts, über Lappland und vor allem über Nordschweden ging sie als Regen runter. Flechten, Gras, Pilze, Beeren und Fische – Nahrung für Mensch und Rentier – reicherten sich mit den unsichtbaren radioaktiven Zerfallsprodukten an. Kaum ein anderes europäisches Gebiet war stärker betroffen als der Lebensraum der Sami. Besonders die Rentierzüchter verloren von einem Tag auf den andern die Basis ihrer Kultur. Viele Sami weinten, als massenhaft Rentiere geschlachtet werden mussten und ihnen bewusst wurde, dass Weiden, Wälder und Gewässer über Jahre verseucht sein würden.

Sami in seiner Tracht

Lange wurden die Ureinwohner Skandinaviens diskriminiert. Bis 1965 war es beispielsweise an finnischen Schulen verboten, Samisch zu sprechen.

Mit der im frühen 17. Jahrhundert beginnenden Christianisierung wird ein sehr dunkles Kapitel der norwegischen Vergangenheit aufgeschlagen. Mehrere Jahrhunderte lang standen die Sámi unter starkem Druck der norwegischen Regierung. Sie durften ihre eigene Sprache nicht mehr sprechen und mussten unter strengen Richtlinien Norwegisch lernen. Auch der samische Gesang, das Joiken war verboten.

Joik-Tradition

Joiken ist die traditionelle, samische Art zu singen. Das Wort „Joik“ stammt ursprünglich von dem samischen Verb „juoigat“ ab, was „joiken“ bedeutet. Diese Musikform ist durch eine rezitierende Art des Singens mit Wiederholung und Variation, die auf kurzen und speziellen Stimmgebrauchstechniken aufbaut, gekennzeichnet. Die Joik-Tradition wird als eine der ältestes Vokaltraditionen Europas angesehen und ihr Ursprung reicht bis in das Steinzeitalter zurück. Der Joik hat immer einen eigenen Platz im samischen Bewusstsein innegehabt, sowohl als Identitätsstifter als auch als die Musik der Schamanen in der alten samischen Religion.

Ursprünglich war der Joik an vorchristliche Opfergaben gebunden. Er stellte eine Art Gebet an Geister und Götter dar, damit diese das Opfer entgegennahmen. Indem man für die Götter geopfert hatte, hoffte man auf Glück und Wachstum der Rentierherden, Glück für die Jagd und die Fischerei und dass die Götter Tod und Krankheiten abwenden würden. Aber auch bei privaten Zusammenkünften und Festen wurde gejoikt, denn es wurden neben den vorchristlichen Aspekten viele alltägliche Themen in diese Musikform aufgenommen. Da Joiken jedoch häufig Verwendung bei der Opferung und Anbetung von vorchristlichen Göttern fand, wurde es von Christen als sündig begriffen. Die Missionare, die die Sámi christianisieren sollten, verboten aufgrund dessen den Joik. Nicht nur der Gebrauch in der vorchristlichen Religion war ein Grund dafür, sondern auch die Unterdrückung der samischen Kultur und der Wunsch nach Norwegisierung der Sámi trugen zu dem Verbot bei.

Beinahe 300 Jahre später wurde das Sámi-Gesetz 1988 in die norwegische Verfassung aufgenommen. Der Joik hat als tief verwurzeltes Symbol für die samische Kultur diese lange Zeit überlebt und erlebt seit der neuen Identitätssuche der Sámi ein Revival.

Altes Foto einer Sami-Familie

Inzwischen haben sich die Samen viele Rechte erkämpft, unter anderem gibt es heute Gesetze zur sprachlichen Gleichberechtigung. Zwar ist Lappland keine politisch eigenständige Region und die Samen im jeweiligen Siedlungsgebiet eine Minderheit, sie werden aber durch das 1989 gegründete Samische Parlament im norwegischen Karasjok vertreten. Die Verfassung spricht den Samen „kulturelle Autonomie“ zu, das Parlament stellt sicher, dass die Rechte der skandinavischen Ureinwohner gewahrt werden.

Polarlichter (Aurora borealis) sind eine Leuchterscheinung am Himmel die nur in der Nähe des Polarkreises auftreten. Sie entstehen, wenn elektrisch geladene Teilchen des Sonnenwindes auf die oberen Schichten der Erdatmosphäre treffen. Dort regen sie die vorhandenen Luftmoleküle zum Leuchten an.

Klima

In Lappland kann man echte Winter erleben. Von November bis April liegt durchgehend Schnee. Die rnorwegischen Küste ist Dank des wärmenden Golfstromes kühl-gemäßigt und bleibt eisfrei, der äußerste Norden mit den Fjällgebieten und Tundren ist subpolar, der Bottnische Meerbusen friert im Winter zu.

Die Temperaturen können sehr extrem sein: am gleichen Ort kann es im Lauf des Jahres zwischen plus 30 und minus 40 Grad Celsius schwanken. Durch die sehr trockene Kälte ist die gefühlte Temperatur meist höher als die angezeigte Temperatur.

Die Tage in den Wintermonaten sind sehr kurz, rund um die Wintersonnenwende am 21. Dezember geht nördlich des Polarkreises die Sonne überhaupt nicht auf. Dadurch kann sich Luft nicht erwärmen und es herrschen die kältesten Temperaturen des Jahres. Zum Ausgleich geht sie zur Sommersonnenwende hoch im Norden überhaupt nicht mehr unter.

Die Westseite der Gebirge in Lappland sind niederschlagsreicher als die Ostseite. Je weiter man nach Osten kommt, desto trockener und kontinentaler wird das Klima.

Die aktuelle Klimaerwärmung vollzieht sich in Lappland doppelt so schnell wie in südlicher liegenden Gebieten und wird drastische Veränderungen herbeiführen. Die teilweise vorkommenden Permafrostböden beginnen bereits zu tauen und verkleinern sich.

Permafrost oder auch Dauerfrost ist ein Boden, der seit mindestens zwei bis drei Jahren dauerhaft gefroren ist. Dabei kann der Boden bis zu 80 Prozent aus Eis bestehen. Die Permafrostschicht liegt unter einem Auftauboden, der im Sommer regelmäßig auftaut. Der Permafrost selbst bleibt aber gefroren. Taut er jedoch auf, hat dies Folgen für die Tragfähigkeit des Untergrunds und für das frei werdende Wasser erhöht den Meeresspiegel.

In dieser Hütte verbirgt sich ein Sauna. Saunen sind im hohen Norden sehr verbreitet und beliebt im Winter.

Jokkmokk Vintermarknad

Der Ort Jokkmokk, der selber nur 2800 Einwohner hat, lockt jedes Jahr am ersten Februarwochenende zehntausende Besucher von Nah und Fern an.  Dann findet her der traditioneller Samenmarkt statt, der im Jahr 1605 seinen Ursprung fand und zu den ältesten Märkten der Welt zählt.

Ursprünglich war er nicht nur Markt- und Handelsplatz, sondern auch Gerichtsstätte und Steuerentrichtungs- und Kontrollstelle zur Erfassung der umherziehenden samischen Bevölkerung. Er dauerte 2-3 Wochen.

Heutzutage führt der Markt nicht nur Samen aus ganz Skandinavien sondern auch Touristen aus aller Welt zusammen. Der Markt auf dem Kleidung, Felle, Rentierfleisch und Kunsthandwerk feilgebotenen werden, ist zu einem echten Volksfest herangewachsen. Es werden Rentierschlittenrennen, Tanzabende, Auftritte und Workshops samischer Künstler und Modenschauen angeboten. Ein Besuch gerät nicht so schnell in Vergessenheit.

Weihnachtsmanndorf

Und dann wäre da noch das Weihnachtsmanndorf nahe Rovaniemi, in dem Kinder und Erwachsene den Weihnachtsmann persönlich treffen können. Trotz eines Besucherrückgangs vor einigen Jahren ist der Themenpark am Polarkreis einer der bedeutendsten Touristenmagneten der Region. Hier befindet sich auch das Hauptpostamt des Weihnachtsmannes, an das eine halbe Million Kinder aus der ganzen Welt jedes Jahr ihre Weihnachtswünsche adressieren und in dem Gäste sich einen speziellen Poststempel für ihre Weihnachtspost abholen können. Im Weihnachtsmanndorf gibt es auch mehrere Übernachtungsmöglichkeiten.

Ájtte, Svenskt fjäll- och samemuseum

Schwedisches Fjäll- und Samemuseum

Ájtte, das Svenskt fjäll- och samemuseum ist das Hauptmuseum für die samische Kultur in Lappland und außerdem Spezialmuseum für die Natur der skandinavischen Gebirgskette und Informationszentrum für Gebirgstouristen. Es wurde 1989 eröffnet und befindet sich wie der Vintermarket in Jokkmokk. Das samische Wort Ájtte bedeutet Vorratsspeicher.

Eishotel

Nicht ganz preiswert ist die Übernachtung in dem Eishotel Jukkasjärvi.
Es liegt etwa 200 km nördlich des Polarkreises. Jedes Jahr treffen sich Eiskünstler aus aller Welt und errichten das Bauwerk erneut am Torne Fluss.

Kautokeino

In Kautokeino gibt es einige wichtige Einrichtungen der Sami, neben Schulen auch die Hochschule für Rentierwirtschaft und eine Schule für  Lehrerausbildung der Sami.

Seit 1990 wird in Kautokeino der samische Musikwettbewerb „Sámi Grand Prix“ veranstaltet. Außerdem werden seit 1996 Filme samischer Regisseure auf einem Samischen Filmfestival in Kautokeino gezeigt, im einzigen Schneemobil-Drive-in der Welt.

Fjell, Fjäll, Tunturi, drei Begriffe für das Gleiche

Das norwegische Wort fjell und das schwedische fjäll bedeuten eigentlich nur „Gebirge“. Gemeint sind Berge oder Hochflächen oberhalb der Nadelwaldgrenzen im fennoskandinavischen Gebirge. Im Finnischen sagt man „tunturi“.

Norwegischer Ort Tromso

Kurze Fakten

Größe

Die Fläche von Lappland, definiert als Siedlungsland der Samen beträgt 388.350 km².

Betrachtet man nur das nördlich des Polarkreises liegende Gebiet inklusive der Halbinsel Kola, beträgt die Fläche ca. 260.000 km².

Einwohner

Lappland in der Größe des Sami-Siedlungsgebietes hat eine Einwohnerzahl von 2,32 Millionen Einwohner.Davon gehören 80.000 Menschen tatsächlich zu der Volksgruppe der Samen (Norwegen (50000), Schweden (20.000), Finnland (7.000) und Russland (2.000))

Sprache

Je nachdem welches Gebiet Lapplands man betrachtet, wird norwegisch, schwedisch, finnisch oder russisch gesprochen. Samisch mit seinen verschiedenen Dialekten wird noch von ca. 24000 Menschen gesprochen.

Sieben samische Sprachen besitzen heute eine lebendige Schriftsprache. Davon ist das Nordsamische am weitesten verbreitet und wird auch in den Medien benutzt.

Hauptstadt

Größte Stadt im Gebiet Lappland ist Murmansk (307200 Einwohner) auf der russischen Halbinsel Kola.

Weitere große Städte und Dörfer sind

Rovaniemi (Finnland) mit 63.000 Einwohnern,

Tornio (Finnland) mit 21.900 Einwohnern,

Kiruna (Schweden) mit 17.000 Einwohnern,

Gällivare (Schweden) mit 10.362 Einwohnern,

Inari (Finnland) mit 6.930 Einwohnern,

Arvidsjaur (Schweden) mit 4655 Einwohnern,

Kirkenes (Norwegen), 10 km vor der russischen Grenze, 35 km zu Finnland, 3400 Einwohnern.

Jokkmokk (Schweden), Zentrum der samischen Kultur mit mehreren Schulen und Ausbildungszentren, 2794 Einwohner

Malmberget (Schweden) mit 1757 Einwohnern.

Als samische „Hauptstädte“ werden folgende Städte betrachtet: 

Guovdageaidnu (Kautokeino) (2910 Einwohner) in Norwegen,

Gíron (Kiruna) (17.000 Einwohner) in Schweden,

Anár (Inari) (6930 Einwohner) in Finnland und

Luyawr (Lowosero) (2871 Einwohner) in Russland

Höchster Berg

Höchster Berg Schwedens ist der 2099 Meter hohe Kebnekaise.

Längster Fluss

Der Kemijoki (550 km) ist der längste Fluss Finnlands. Er fließt durch den finnischen Teil Lapplands und mündet in die Ostsee.

Besonders an seinem Unterlauf ist der Kemijoki sehr breit und gleicht einem See. Der Kemijoki war einmal ein sehr fischreicher Fluss, vor allem Lachse waren in großer Zahl vertreten. Dann wurde 1948 das erste Wasserkraftwerk in Betrieb genommen. Inzwischen gibt es insgesamt 18 Kraftwerke am Fluss und der Fischbestand geht immer weiter zurück.

Währung

Norwegische Krone (1 Euro = 1,064 Norwegische Kronen)

Schwedische Krone (1 Euro = 10,2651 Schwedische Kronen)

Euro

Kungsleden – Königspfad

Der Kungsleden ist ein Fernwanderweg, der insgesamt 790 km lang ist. Der nördliche Teil ist besonders schön.  Dieser Abschnitt in Lappland, zwischen Abisko (Abisko Nationalpark) und Kiruna, der mit 110 Kilometern rund einen Viertel der Strecke ausmacht, führt auch an Lapplands (und Schwedens) höchstem Berg vorbei, dem 2099 Meter hohen Kebnekaise. Und nicht zu verachten: auch am einzigen samischen Burger-Imbiss „Lap Donald“.

Die Nationalparks und Naturschutzgebiete Lapplands bilden zusammenhängend das größte Schutzgebiet Europas.

Bedeutende Naturregionen in Lappland sind:

  • Welterbe Laponia
  • Nationalpark Sarek
  • Nationalpark Padjelanta
  • Nationalpark Abisko
  • Kebnekaise
  • Saltfjellet-Svartisen-Nationalpark
  • Inarisee
  • Nationalpark Pallas-Yllästunturi
  • Lemmenjoki-Nationalpark
  • Blåfjella-Skjækerfjella
  • Varangerhalvøya-Nationalpark
  • Laplandsky-Zapovednik