Musikpraktische Kurse

Im Vokalpraktischen und Instrumentalpraktischen Kurs geht es um die Vermittlung und Vertiefung musikpraktischer Fähigkeiten und ihre Präsentation im Rahmen des Schullebens.

Zudem sollen kreative, kommunikative und soziale Fähigkeiten in wachsender Selbstständigkeit weiterentwickelt werden. All dies soll mit den im Musikunterricht Struktur gebenden Lernbereichen (Gestaltungsregeln, Interpretation, Geschichte, Funktion) verzahnt werden.

Ein klarer Schwerpunkt liegt jedoch auf der "lebendigen Praxis"! Die Kurse der Q1 werden in eine Gruppe EF-Q1-Q2 Schüler/innen "eingebettet".

 

Vokalpraktischer Kurs

Dieser Kurs kann sowohl als Ergänzung des Musik- oder Kunstkurses als auch als Alternative dazu belegt und in das Abitur eingebracht werden. Es geht im Wesentlichen um die Vertiefung der Fähigkeiten im mehrstimmigen Chorgesang. Schülerinnen und Schüler der Q1 können ihre Mitarbeit im Chor mit einem "Vokalpraktischen Kurs" kombinieren und so in ihr Abitur einbringen. Die Arbeit des Kurses findet einstündig als eigener Kurs statt (Möglichkeit zur theoretischen Reflexion und zum eher solistischen Auftritt). Die zwei übrigen Stunden finden innerhalb des Jugendchores im "Huckepack" statt.

Bedingung für die Teilnahme in diesem Kurs ist ein Vorsingen, in dem die Fähigkeit nachgewiesen wird, eine Stimme im Satz zu halten.

Da jedoch die bisherigen Vokalpraktikant/inn/en schon über Jahre im Chor mitgesungen haben oder Erfahrungen aus anderen Chören einbringen konnten, stellte dieses Vorsingen bisher kein Problem dar.

Der Kurs wendet sich an Schüler/innen, die wirklich gerne singen und über den "normalen" Unterrichtsbetrieb hinaus auch gerne in Konzerten und Musikfreizeiten (z. B. Rüthen) mitwirken. (zurück nach oben)

 

 

Mitglieder des Vokalpraktikums (links) und des Instrumentalpraktischen Kurses (rechts)

 

Instrumentalpraktischer Kurs Orchester

Dieser Kurs kann sowohl als Ergänzung des Musik- oder Kunstkurses als auch als Alternative dazu belegt und in das Abitur eingebracht werden. Es geht im Wesentlichen um die Vertiefung der Fähigkeiten im Ensemblespiel.

Schülerinnen und Schüler der Q1 können ihre Mitarbeit im Orchester des Laurentianum (Arbeitsgemeinschaft bzw. Neigungsgruppe der Sekundarstufe 1) mit diesem Instrumentalpraktischen Kurs kombinieren und so in ihr Abitur einbringen. Die Arbeit des Kurses findet zweistündig als eigene Lerngruppe statt: Die Teilnehmer/innen werden zu kammermusikalischem und solistischem Spiel angeleitet und es besteht die Möglichkeit zur theoretischen Reflexion. Die dritte Stunde findet als Probe der Schulorchester-AG im „Huckepack“-Verfahren statt.

 

Bedingung für die Teilnahme ist die grundlegende Fähigkeit, ein Orchesterinstrument zu spielen und das eigene Spiel in das Zusammenspiel der Gruppe zu integrieren. Viele Teilnehmer/innen der Instrumentalpraktischen Kurse haben bereits vorher im Schulorchester mitgespielt, so dass diese Bedingung für die Interessenten in aller Regel kein Problem darstellt.

 

Der Kurs wendet sich an Schülerinnen und Schüler, die Freude am Spiel in der Gruppe und Offenheit gegenüber der Instrumentalmusik verschiedenster Epochen mitbringen. Wichtig ist auch die Bereitschaft, bei Konzerten, Musik-Projekten und Musikfreizeiten (Probentage in Rüthen) mitzuwirken. Regelmäßig ist der Instrumentalpraktische Kurs an der musikalischen Ausgestaltung des Schullebens beteiligt. (zurück nach oben)