Betriebspraktikum

Das Gymnasium Laurentianum Warendorf führt für die Schülerinnen und Schülern der Jahrgangsstufe 9 ein Schülerbetriebspraktikum durch.

Neben den Erfahrungen, die die Praktikantinnen und Praktikanten für eine spätere Berufswahl gewinnen können, profitiert der Fachunterricht von den Kenntnissen und Erkenntnissen, die die Praktikantinnen und Praktikanten in den Unterricht einbringen. Das Praktikum bietet die Gelegenheit, eigene Eignungen, Begabungen und Vorlieben zu entdecken und eröffnet den Schülerinnen und Schülern Kontakte zur Wirtschaft, damit sie besseren Zugang zu Ausbildungsplätzen gewinnen oder lässt sie Einblicke in Berufe gewinnen, die an ein Studium gebunden sind.  Diese Schwerpunkte werden in der Vorbereitung des Praktikums thematisiert.

Die kritische Reflexion der Erfahrungen im Praktikum soll die Chance bieten, Berufsvorstellungen und Beschäftigungsmöglichkeiten besser beurteilen und gegebenenfalls Alternativen entwickeln zu können.

Besonderer Dank gebührt der heimischen Wirtschaft, den Verwaltungen sowie den örtlichen Dienstleistungsunternehmen und den Kooperationspartnern des Laurentianum. Die Bereitschaft der Wirtschaft zur Aufnahme von Praktikantinnen und Praktikanten ist umso höher anzuerkennen, als mittlerweile alle örtlichen Schulen eine solche Veranstaltung anbieten.

Das Praktikum  wird in der Regel in der 3. und 4. Kalenderwoche eines Jahres durchgeführt; so bleibt im ersten Halbjahr des 9. Schuljahres Zeit, diesen Einblick in die Berufswelt vorzubereiten. Insbesondere der Deutschunterricht bereitet die Schülerinnen und Schüler inhaltlich in der 8. Jahrgangsstufe auf die oben angesprochenen Akzente vor und führt das Portfolio-Instrument "Berufswahlpass" ein.

Schülerinnen und Schüler, die ihre Erfahrungen in Lebensmittelgeschäften, Kindergärten oder Krankenhäusern sammeln wollen, haben sich im Vorlauf zum Praktikum einer Belehrung zu unterziehen. Diese wird dankenswerterweise durch das Gesundheitsamt des Kreises Warendorf durchgeführt.

Das Praktikum gilt als Schulveranstaltung und unterliegt somit dem gleichen Versicherungsschutz, als wenn sich die Schülerinnen und Schüler in der Schule aufhielten.

Während der vierzehn Tage werden die Jugendlichen von ihren FachlehrerInnen einmal besucht. Bei diesem Besuch gilt es, einen Eindruck von den Beschäftigungs- und Einsatzmöglichkeiten zu erlangen, Verbindungen zu den Betrieben zu pflegen und den Schülerinnen und Schülern Hilfestellung für die Erarbeitung ihrer umfangreichen Berichtsmappe zu geben. 
Nach einem angemessenen Zeitraum sind die Schülerinnen und Schüler dann aufgefordert, ihre Erfahrungen, Kenntnisse, Erkenntnisse und Eindrücke in einem Bericht und durch eine Collage zu schildern, zu reflektieren und zusammenzufassen. Eine Einführung in die Anforderungen an einen Praktikumsbericht erfolgt ca. 2 Monate vor Beginn des Praktikums.

Nach den Erfahrungen der letzten Jahre lässt sich der Schluss ziehen, dass alle Beteiligten, Schülerinnen und Schüler, Eltern, Lehrerinnen und Lehrer genauso wie die Betreuer in den Betrieben das Praktikum als positiv, hilfreich und erfahrungserweiternd bewerten.

Einen Leitfaden Schülerbetriebspraktikum des Ministeriums für Arbeit, Integration und Soziales des Landes NRW und den Anforderungen für die Anfertigung der Praktikumsmappe finden Sie hier.