Unterricht

Musik kann Grenzen überwinden und Menschen verbinden. Musik ist eine eigene Sprache und die meisten Menschen kennen mindestens Worte dieser Sprache, die für sie schön sind.

Der Musikunterricht hat viele Aufgaben und Ziele: - Hauptziel ist die Freude! -

Er soll den Schülerinnen und Schülern entgegenkommen, ihre Erfahrungen ernst nehmen und erweitern.

Er soll Menschen zu einer Gemeinschaft zusammenführen, indem er zum gemeinsamen Musizieren anregt, Neugierde stiftet, Toleranz durch Wissen anbahnt.

Er soll Gefühl und Verstand ansprechen und die Bereitschaft fördern, sich mit neuen Medien kritisch auseinander zu setzen und mit den anderen Fächern zusammenzuarbeiten.

Er soll die ganze Breite der Musik im Blick behalten: Pop, Rock, Jazz, Folk, Hip Hop, Klassik, außereuropäische Musik…

Den besonderen Reichtum der europäischen Musiktradition im Bewusstsein der Schülerinnen und Schüler lebendig zu erhalten, ist ein klares Anliegen der Fachschaft Musik am Laurentianum.

Aktives Musizieren setzt beim regelmäßigen Singen an, bezieht Instrumente der Schule (Glockenspiele, Keyboards, Bongo und Cajon bis Schlagzeug, Tuba bis Trompete, Kontrabass bis Geige, Baritonsaxophon und Gitarre bis Konzertflügel) und der Schülerinnen und Schüler mit ein.

Oft haben unsere Schüler Instrumente dabei, weil sie im Anschluss an den Unterricht Kurse im Drachenpavillon oder Unterricht an der Musikschule haben. Über 150 Laurentianer machen in Bands, Chören, Kursen, Orchestern aktiv mit. Zudem werden Ergebnisse des Musikunterrichts in den Konzerten (Sommer und Weihnachten) präsentiert.

Auch das Tanzen spielt eine wichtige Rolle. Vom Volkstanz aus Israel oder den USA über Disco-Elemente, kleinere eigene Choreographien bis zu Standardtänzen wie dem Walzer wird ein möglichst großer Bogen geschlagen.

Inhaltlich verfolgt der Unterricht in den Klassen 5 bis 8 und der Oberstufe wesentliche Lernstränge: Musiktheorie (von Notennamen und –werten bis zu Dur und Moll…), Stile der Musik (von Pop bis Klassik), geschichtliche Epochen (vom Mittelalter bis in das 21. Jahrhundert, Komponistenkunde (von Ray Charles bis Perotinus Magnus), musikalische Gattungen (Konzert, Lied, Sinfonie, Oper, Musical…) und Strukturen (Wiederholung, Veränderung, Gegensatz, Motiv, Spannung/Entspannung, Frage/Antwort), Kreativitätsschulung (eigene Kompositionsansätze, Bearbeitungen, Gruppenimprovisationen), Stimmbildung (besondere Differenzierung bei Jungen und Mädchen), Funktionen von Musik (Nationalhymnen, Werbung, Film…), Instrumentenkunde (Schwerpunkt in der Klasse 5 zur eventuellen Anbahnung eigener Entscheidungen).

Diese Lernstränge werden immer neu aufgegriffen, wiederholt, geübt und verzahnt.

In den Stufen 8 und 9 besteht neuerdings ein Angebot zur Differenzierung: „Menschenbilder zwischen Idylle und Bedrohung“. Die Fächer Musik und Kunst gehen dabei ausgehend von den Themen „Impressionismus“ und „Verfolgte Kunst im Nationalsozialismus“ (weitere Themen nach Absprache mit den Gruppen) gemeinsam neue Wege.

Das Fach Musik setzt in der Oberstufe nach einem Jahr Pause wieder ein. Es kann als Fach für die Abiturprüfung gewählt werden. Dann steht es gleich gewichtet neben Fächern wie Mathematik oder Englisch. Wir setzen uns zum Ziel, geeignete und interessierte Schülerinnen und Schüler durch Differenzierung und zusätzliche Angebote zu ermuntern, fördern, begleiten und beraten.

In der Jahrgangstufe 10 muss man Kunst oder Musik wählen.

In der Jahrgangstufe 11 kann man stattdessen oder zusätzlich ein Vokal- oder Instrumentalpraktikum belegen.

Unter bestimmten Voraussetzungen ist es möglich, eine „besondere Lernleistung Musik“ in das Abitur einzubringen.


Flaschenblasen

Blechblasinstrumente

Die Cajon - ein modernes Sitzmöbel

Drei Chinesen mit dem Kontrabass
Air von Bach
Air von Bach
Dreigroschenoper
Dreigroschenoper

5d - Volkstanz

Kanon in D- getanzt

Glockenspiele

Mozart

Plakate

Mozart

Plakate

Mozart

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