Schule ohne Rassismus

"Schulen ohne Rassismus – Schule mit Courage" verpflichten sich bei jeder Art von Diskriminierung, insbesondere Rassismus, mit Zivilcourage einzugreifen - in der Schule und in ihrem Umfeld.

"Schule der Zukunft" ist am Laurentianum Teil der Kampagne "Schule der Zukunft". 

Seit 2013 setzten sich Schüler und Lehrer dafür ein, dass das Lau „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ wird. Die Ursprungsidee stammte aus der Schülervertretung, schnell folgte eine AG-Gründung. Vor einem Jahr dann kam die „Mindful Jugendhilfe“ als Pate mit ins Boot.

“Am 03. März 2014 freute sich die ganze Schulgemeinde über die Verleihung der Urkunde durch Anna Weber von der Landeskoordination NRW. Sie dankte allen für ihre Einsatzbereitschaft und überreichte den Mitinitiatorinnen der Schülerarbeitsgemeinschaft "Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage" Sina M., Tamara O.-F. und Clara H. das Zertifikat.

Jeden Menschen als gleichwertig zu achten, auch und gerade, wenn sie oder er anders ist, ist die Kernbotschaft des Netzwerks "Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage". Das schließt die Diskussion über als falsch erachtete Positionen ein.

Wir wünschen uns Respekt allen Fremden gegenüber, Verständnis für andere Kulturen, Einsatzbereitschaft für Gerechtigkeit und Unterstützung für demokratische Strukturen.
In der eigenen Klasse zu beginnen, in der Schule die Augen offen zu halten und in der Gesellschaft jedem mit Respekt begegnen, das kann jeder leben.

Bilder der Verleihungsfeier finden sich in der Bildergalerie und hier geht es zur Urkunde.

Die Mindful Jugendhilfe e. V. führte 2016 zusammen mit unserer Schule einen Projekttag zum Thema Vielfalt mit dem Titel "Heimat - Mehr als Kitsch" durch. Ende Juni 16 wurden die Gewinner gewürdigt. Die Aufgabe, der sich neun Schülergruppen gestellt hatten, lautete: Macht euch auf die Suche nach dem Begriff Heimat und gestaltet einen Koffer mit euren Ideen.
So offen die Aufgabenstellung war, so bunt und phantasievoll gestalteten sich die Wettbewerbsbeiträge. Die Vielzahl Ideen, Bildern und Fotos machten deutlich, dass Heimatgefühl nicht nur im Verstand verwurzelt ist, sondern aus Gefühlen erwächst und sich vieler Sinne bedient. In mehreren Projektbeiträgen wurde auch die aktuelle Flüchtlingskrise gespiegelt: So symbolisierte ein kleiner abgenutzter Koffer in einem defekten Schlauchboot die Not und das Elend der Mittelmeerflüchtlinge. Gewonnen hat ein Religionskurs der EF (Klasse 10): seine filmische und künstlerische Auseinandersetzung mit dem eigenen Heimatbegriff und dem der vielen Flüchtlinge überzeugte die Jury am meisten.

Wichtiger allerdingals die Gewinne war für die Teilnehmer der Spaß am Projekt: alle haben sich mit dem eigenen Begriff von Heimat kreativ auseinandergesetzt und Werte wie Verlust von Heimat ein kleines Stückchen ermessen. 

Weitere Informationen:

Rundbrief Juli 2016 Der neue Rundbrief bietet wieder viele Informationen und Angeboten, die auch über dieses Schuljahr hinaus nützlich sein mögen.

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Zeitungsartikel der WN vom 12.08.2014