Berlin

Der soziale Wandel im 19. und 20. Jahrhundert – untersucht am Beispiel des industriellen und urbanen Modernisierungsprozesses Berlins“

Es geht bei diesem fächerverbindenden Projekt darum, an einem außerschulischen Lernort in originärer Begegnung mit dem Untersuchungsgegenstand fachspezifische Inhalte und Methoden zu vernetzen, um komplexe Probleme und Entwicklungen in einer multiperspektivischen und mehrdimensionalen Sichtweise zu analysieren und zu bewerten und dabei abstraktes mit konkretem Lernen zu verbinden. Nicht weniger bedeutsam ist das mit dem Projekt verfolgte Leitbild eines aktiven, selbstständigen und eigenverantwortlichen Lernens im Team. Die in der beruflichen Zukunft immer stärker geforderte Teamfähigkeit soll im Rahmen des Projekts durch arbeitsteilige Gruppenarbeit gefördert werden.

Die Schüler / -innen haben die Möglichkeit aus zehn alternativen themenspezifischen Fächerkombinationen nach ihren Interessen drei auszuwählen und sie mit einer Rangfolge zu versehen.

Jeder Schüler / jede Schülerin entscheidet sich darüber hinaus für einen Themenschwerpunkt, den er / sie zusammen mit einem anderen Schüler redaktionell betreut. Die Aufgabe dieser redaktionellen Teams besteht im Sammeln, Ordnen, Analysieren, Auswerten, Dokumentieren und Präsentieren von Informationen, Erfahrungen, Einsichten und Ergebnissen, die im Zusammenhang mit dem jeweiligen Themenschwerpunkt gewonnen wurden. Das jeweilige redaktionelle Team entscheidet eigenständig, wie es seine Ergebnisse dokumentiert und präsentiert. Die selbstständige produktorientierte Auseinandersetzung mit einem fachspezifischen Themenschwerpunkt dient den Schülern / Schülerinnen als Übung für die in der Jahrgangsstufe 12 anzufertigende Facharbeit.

Die redaktionellen Teams sind in drei Arbeitsphasen tätig:

Vor der Berlin-Fahrt beschaffen sie sich sowohl eigenständig als auch mit Unterstützung des jeweiligen Fachlehrers / der jeweiligen Fachlehrerin Material zu dem von ihnen ausgewählten Themenschwerpunkt (z. B. Internet, Bücherei, öffentliche oder private Institutionen) und werten dieses aus. Dabei werden u. a. themenspezifische Fragen für die jeweilige Veranstaltung vor Ort formuliert.

Während der Auseinandersetzung mit dem Themenschwerpunkt werden möglichst viele wichtige Informationen schriftlich / bildlich (evtl. Bild- und Tonaufnahmen) festgehalten und weiteres Informationsmaterial vor Ort besorgt.

Nach der Rückkehr aus Berlin stehen am darauf folgenden Montag der Vor- und Nachmittag zur Verfügung, um die Ergebnisse schriftlich zusammenzustellen und eine Dokumentation (Text, Bild, Grafik usw.) zu erstellen, die – sofern geeignet – im Internet präsentiert wird. Bei Bedarf werden weitere Arbeitstermine der redaktionellen Teams individuell vereinbart.