Studien- und Berufswahl
Der Studien- und Berufswahlplan vom Abi-Infoportal der Bundesagentur für Arbeit hilft Schülern, die Zeit nach dem Abschluss vorzubereiten. Das Plakat zeigt alle Stationen wie auf einem Fahrplan, wie die Agentur für Arbeit Offenbach weiter erklärte. „Schüler können sich Schritt für Schritt am Studien- und Berufswahlplan orientieren - von der Phase der Selbsterkundung und Information über geeignete Studien- und Berufsmöglichkeiten bis zum Studien- oder Ausbildungsbeginn.“
Weitere Informationen auf der Abi-Internetseite unter der Rubrik „Orientieren & Entscheiden“.
Studien- und Berufswahl sind Entscheidungen, die einer langfristigen und planvollen Vororientierung bedürfen, wenn sie in Verantwortung getroffen werden und sich als tragfähig erweisen sollen.
Um die Entscheidungskompetenz der Schülerinnen und Schüler zu fördern, werden die folgenden berufs- und studienkundlichen Maßnahmen durchgeführt, wobei eine Mischung zwischen verbindlicher und freiwilliger Teilnahme besteht.
Jahrgangsstufe 11
- Bewerbungstraining (verbindlich)
Unter Anleitung eines Vertreters einer Bank oder einer Versicherung werden schriftliche Bewerbungen geübt und Eignungstests und Vorstellungsgespräche simuliert. - „Eignungstest – Berufswahl“ des geva-Instituts (freiwillig) Der Test hilft Berufsinteressen zu entdecken, persönliche Neigungen einzuschätzen und gilt als Vorbereitung auf Einstellungstests.
Jahrgangsstufe 12
- Betriebserkundung (verbindlich)
Unternehmen der Region stellen sich vor und geben Einblick in typische Berufsbilder. - Hochschultag an der Universität Bochum (verbindlich)
Der Hochschultag dient dem Kennenlernen der Hochschulatmosphäre und dem Abbau von Schwellenängsten. Er soll Orientierung geben über Studiengänge, Studieninhalte und Abschlüsse zur Vermeidung typischer Entscheidungsfallen. Einblicke in Fachrichtungen, Methoden und Anwendungsgebiete sollen ermöglicht werden. - Informationsveranstaltung des Arbeitsamtes (verbindlich)
Ein Berufsberater gibt einen Überblick über bestimmte Berufsfelder und die Grundzüge der Fachhochschul- und Hochschulausbildung.
Jahrgangsstufe 13
- „Tag der offenen Tür“ an der Universität Münster (freiwillig)
Jahrgangsstufe 11/12/13
- Monatliche Einzelberatung durch Berufsberater des Arbeitsamts (freiwillig)
- Informationen durch Zeitschriften, Broschüren und Plakate (Brett „Berufsberatung“) unterschiedlicher Institutionen und Verbände
- Betriebserkundungen einzelner Kurse Hochschulbesuche einzelner Kurse
- Hochschulbesuche einzelner Kurse
- BOM – Berufsorientierungsmesse des Kreises Warendorf (freiwillig)
- Lions- und Rotary-Club bieten Informationen für angehende Studenten.
- Informationsveranstaltung des VAL (freiwillig)
Ehemalige Schülerinnen und Schüler stellen ihre Studiengänge vor. - Präsentationen von Hochschulen (freiwillig) (z.B. Universität Enschede, Uni Bielefeld)
Webseite "StudiNavi NRW"
Selbst kurz vor dem Abitur wissen viele Schülerinnen und Schüler nicht genau, welchen Berufs- und Ausbildungsweg sie einschlagen wollen. Welche Studienangebote gibt es? Und an welchen Standorten kann ich was ab wann studieren? Und was bieten nordrhein-westfälische Universitäten eigentlich den Studieninteressierten? Fragen wie diese möchte das Internetportal "StudiNavi NRW" beantworten helfen. Das Online-Tool, will Studieninteressierte umfassend über alle Fragen rund um ein Studium sowie über den Studienstandort Nordrhein-Westfalen informieren - nach Angaben der Initiatoren soll dies übersichtlich, mit einem Klick und unterteilt in vier Kapitel geschehen.
HOCHSCHUL-KOMPETENZ-ZENTRUM gestartet
Sicherung des zukünftigen Fachkräftebedarfs im Kreis Warendorf – das hat sich die Region auf die Fahne geschrieben: Ab sofort nimmt das „HOCHSCHUL-KOMPETENZ-ZENTRUM Studieren & Forschen e.V.“ seine Arbeit als Schnittstelle zwischen Wirtschaft, Wissenschaft und jungen Menschen auf.
Diese sollen sich über das Studienangebot der vier Fachhochschulen Bielefeld, Hamm-Lippstadt, Münster und Südwestfalen informieren können und sich dann für ein Studium in der Region entscheiden.
Gerade duale Studiengänge, bei denen Nachwuchskräfte parallel zum Hochschulalltag Berufserfahrung sammeln, wollen Unternehmen, Institutionen und Hochschulen fördern. „Wir freuen uns, dass bereits 44 Studenten für den Bachelorstudiengang Maschinenbau der Fachhochschule Münster in Beckum immatrikuliert sind“, betont Petra Michalczak-Hülsmann, Geschäftsführerin des HOCHSCHUL-KOMPETENZ-ZENTRUMS. Das HOCHSCHUL-KOMPETENZ-ZENTRUM stellt eine Plattform dar für Forschungs- und Wissenstransfer zwischen Unternehmen und Hochschulen. Eine Professur zur Innovationsförderung im Maschinenbau wird aus der Region über 5 Jahre finanziert. Veranstaltungen, wie z.B. Matching, für interessierte Schüler und Unternehmen sind geplant.
Kontaktaufnahme:
Telefon: 02521-850555
E-Mail 1: info(at)hoko-waf(dot)de
E-Mail 2: dittmar(at)hoko-waf(dot)de