Streitschlichter

Manchmal gibt es Streit, auch in der Schule.
Streitschlichtercomic I
Streitschlichtercomic II
Streitschlichtercomic II
Streitschlichtercomic III
Streitschlichtercomic III
Streitschlichtercomic IV
Streitschlichtercomic IV
Streitschlichtercomic V
Streitschlichtercomic V
Streitschlichtercomic VI
Streitschlichtercomic VI
Streitschlichtercomic VII
Streitschlichtercomic VII
Streitschlichtercomic VIII
Streitschlichtercomic VIII

 

Streitschlichtung am LAU - Eine kleine Zusammenfassung unserer Arbeit:

Streitschlichter und Paten 2014/2015

Streitschlichter und Paten 2014/2015

 

Seit 2002 werden am Laurentianum StreitschlichterInnen ausgebildet. Der Lehrgang, der in Zusammenarbeit mit dem Kooperationspartner der gemeinnützigen Gesellschaft für Jugendhilfe „Mindful“ durchgeführt wird, hat einen Umfang von 32 Stunden. Schülerinnen und Schüler, die sich für die Streitschlichtung interessieren, lernen verschiedene Wege, einen Konflikt zu lösen und ein Streitschlichtungsgespräch zu führen. Sie setzen sich mit ihrer Rolle als „Vermittler“ auseinander und lernen unterschiedliche Gesprächstechniken kennen und anwenden.


Inhaltlich werden folgende Themen behandelt:

  • Fähigkeiten u. Fertigkeiten eines Streitschlichters
  • teamdynamische Vertrauens- und Kooperations-Übung
  • Was ist Gewalt? Entscheidungsübung, Konflikterhellung (Konflikt-Typen, Ursachen, Auslöser, Lösungen)
  • Einüben empathischen/aktiven Zuhörens
  • Gesprächsführung: Was macht „gutes Zuhören“ aus?
  • Kommunikation: Verständigung nach dem 4-Ohren-Modell (Schulz von Thun)
  • Streitschlichtung: Grundlagen und Verfahrenstechniken, Regeln einer Schlichtung, Schlichtungsverträge, Rahmenbedingungen, Möglichkeiten und Grenzen eines Schlichtungsverfahrens

Im Schuljahr 2014/2015 traten 25 Neue aus dem 9. Jahrgang an, die nun in der Lage sind, kleine oder große Streitigkeiten und Konflikte unter SchülerInnen zu schlichten. Ein Teil von ihnen wird als "Paten" den neuen Fünftklässlern zur Seite stehen.
 

Bei der Schlichtung werden klare Regeln für die Beteiligten aufgestellt, die ein gewaltfreies und konstruktives Gespräch gewährleisten. Beide Parteien haben die Gelegenheit, ihre Sicht der Dinge und ihre Gefühle zu schildern und die Schlichter versuchen dann durch gezieltes Nachfragen die Hintergründe für alle deutlich zu machen, damit beide bereit sind, aufeinander zu zu gehen. Gemeinsam wird dann nach einer Lösung für das Problem gesucht, wobei sich die Schlichter dabei vor allem auf die Vorschläge der beiden Parteien beziehen. Entscheidend ist, dass die Lösung von den Streitenden kommt und die Schlichter nicht die Aufgabe von Richtern haben, die über die Schuldfrage entscheiden.

Um die Vereinbarungen verbindlicher zu gestalten, wird ein Vertrag unterschrieben und ein weiterer Termin ausgemacht, in dem noch einmal besprochen wird, ob die Lösung umsetzbar und gut war.


 

Das Streitschlichtungs-Prinzip „Schüler helfen Schülern“ ist zum einen wichtig, um Streitigkeiten unter den SchülerInnen nicht verhärten zu lassen und ihnen Methoden zu vermitteln, angemessen mit Konflikten umzugehen. Konflikte gehören zum Alltag eines jeden Menschen und ein konstruktiver Umgang damit führt zu einem friedlicheren Umgang miteinander und erhöht die Bereitschaft, Konflikte nicht länger zu vermeiden.

Zum anderen lernen die Streitschlichter selber durch gezielte Wahrnehmung und Reflexion der Konflikte auf lange Sicht diese zu durchdenken und gewaltfrei zu lösen.


 

Unsere StreitschlichterInnen sind immer in der 2. großen Pause vor dem Lehrerzimmer anzutreffen und können dort Termine für eine Schlichtung ausmachen.

 

 

Probleme Mobbing von Streit zu unterscheiden?

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