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Verabschiedung von Jutta Dorenberg, Doris Nordhausen und Werner Petry

Posted by Boscher (boscherm) on 04-02-2016
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Am vergangenen Freitag verabschiedete das Kollegium des Gymnasium Laurentianum zwei Kolleginnen und einen Kollegen, die seit vielen Jahren in der Schule tätig waren. Studienrätin Jutta Dorenberg mit den Unterrichtsfächern Biologie und Sport wurde verabschiedet, da sie in die Freistellungsphase der Altersteilzeit eintritt. Ihre Schullaufbahn als Lehrerin begann am Kopernikus-Gymnasium in Neubeckum, sie wechselt dann zum Albertus-Magnus-Gymnasium nach Beckum. Nach der Geburt ihrer Tochter nahm sie im August 1988 ihren Schuldienst in Warendorf auf. Zahlreiche Klassen und Oberstufenkurse hat sie in Biologie und in Sport in den knapp 26 Jahren am Laurentianum unterrichtet. Durch den Einsatz von Klassenleiterteams in den Jahrgangsstufen 5 bis 9 übernahm sie zunächst sehr verwundert zusammen mit einem Kollegen, der schon viel Erfahrung als Klassenleiter im Ganztag gesammelt hat, zum guten Schluss 2014 die Teamklassenleitung einer 5. Klasse. Mit ganz viel Freude und mit großem Einsatz hat sie diese Aufgabe bis zur letzten Woche wahrgenommen. Mit Blick auf ihre eigene Klasse fiel ihr der Abschied dann doch schwer, aber wie sie sagt, wird es auch Dinge geben, die sie nicht vermissen wird.

Verabschiedet wurde auch Kunstlehrerin Doris Nordhausen. Bevor sie ihre Arbeit in Warendorf aufnahm, unterrichtete sie sechs Jahre am Gymnasium Nepomucenum in Rietberg. 1986 wechselte sie an das Gymnasium Laurentianum und unterrichtete fast jede Schülerin und jeden Schüler im Unterrichtsfach Kunst. Viele Jahre hatte sie den Fachvorsitz inne. 1994 erhielt sie die Ernennung zur Oberstudienrätin. Sie hat sich mit ihren Lerngruppen sehr kreativ und mit großem Engagement in die künstlerische Gestaltung der vielen Musicals eingebracht. Die Arbeiten ihrer Schülerinnen und Schüler hat sie in der Schulöffentlichkeit und auch außerhalb der Schule präsentiert. Ihr Unterrichtsfach Kunst lag ihr immer ganz besonders am Herzen. Vielen hat sie die Zusammenhänge der Kunstgeschichte erklärt und Interessierte mitgenommen auf eine Entdeckungsreise durch die Kunstgeschichte. Nun wird sie reisen und in den vielen Museen der Welt noch mehr Originale bestaunen. Aber auch ihre Enkelkinder warten auf eine Reise mit ihrer Großmutter. Beruhigt kann sie den Fachbereich verlassen, da es der Schule gelungen ist, eine dritte Lehrkraft für dieses wichtige Unterrichtsfach zu bekommen.
Seit 1981 unterrichtet Werner Petry Englisch und Geschichte an der Schule. Mit Erreichen der Altersgrenze muss er, obwohl die Schulleitung und er sich das nicht wünschen, in den Ruhestand eintreten. Aber er wird noch mit einigen wenigen Stunden bis zum Sommer bleiben. Zahlreiche Klassenleitungen und Jahrgangsstufenleitungen hat er sehr gewissenhaft wahrgenommen. Seine 8. Klasse wird er noch bis zum Sommer begleiten, seine Jahrgangsstufe noch bis zum Abitur. Viele Schülerinnen und Schüler haben bei ihm die Abiturprüfungen in Englisch oder in Geschichte abgelegt. In beiden Fächern hat er immer wieder in Leistungs- und Grundkurse bis zum Abitur unterrichtet. In den letzten Jahren hat er sich für die Kommunikationsprüfungen eingesetzt. In beiden Fächern hat er wesentliche Unterstützung in der Fachschaftsarbeit geleistet. Er ist noch der Vorsitzende der Fachschaft Englisch, viele Jahre hat er diese Aufgabe auch im Fach Geschichte verantwortungsvoll wahrgenommen. Er war Moderator der regionalen Lehrerfortbildung der Bezirksregierung Münster. Als Klassenleiter und als Mellaukenner war er oft eine verlässliche Unterstützung bei den Schulschneefahrten der Jahrgangsstufe 7, zuletzt 2015. Das Berlinprojekt der Einführungsphase hat er als Geschichtsexperte begleitet. Er war sehr viele Jahre der Vorsitzende des Lehrerrates. 2009 wurde Werner Petry zum Oberstudienrat ernannt und kümmerte sich ab sofort um die individuelle Förderung. Zurzeit arbeitet er noch intensiv in dem Arbeitskreis „Lernpotenziale II. Individuell fördern im Gymnasium“, um gerade jüngere Kolleginnen und Kollegen von seinen unglaublichen Erfahrungen partizipieren zu lassen. Seine zahlreichen Erfahrungen hat er auch in der Ausbildung der Lehramtsanwärterinnen und –anwärter erfolgreich eingebunden. Auch um diesem Jahrgang das Gefühl eines guten Abschlusses zu geben, wird Werner Petry voraussichtlich erst im Sommer endgültig gehen, darüber ist die gesamte Schulgemeinde sehr glücklich und dankbar.

 

Last changed: 05-02-2016 at 18:58:42

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