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Neue i-Pads für den Unterricht - KomNetMath

Posted by Boscher (boscherm) on 27-03-2019
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Wie können digitale Medien und Geräte in der Schule effektiv eingesetzt werden? Das ist eine Frage, die sich auch Schulleiterin Marlis Ermer immer wieder stellt. Das Projekt „KomNetMath“ (kompetenter Umgang mit einem integrierten digitalen Schulbuch und digitalem Werkzeug für den Mathematikunterricht der Oberstufe) der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster soll jetzt auch am Gymnasium Laurentianum Antworten liefern.
Im Rahmen des Projekts mit dem Institut für Didaktik der Mathematik und Informatik (Arbeitsgruppe Professor Dr. Gilbert Greefrath) nutzen die rund 80 EF-Schüler im Mathematikunterricht i-Pads, auf denen sich unter anderem ein digitales Schulbuch befindet – mit Möglichkeiten wie Film, Animation und Interaktivität als Mehrwert. Möglich ist das nur, weil die Schule vom „Verein Alter Laurentianer“ und der Sparkasse Münsterland Ost insgesamt 12000 Euro für die Anschaffung von 36 i-Pads samt Zubehör erhalten hat.
Die i-Pads werden vor dem Matheunterricht an die Schüler verteilt und nach der Schulstunde wieder eingesammelt. „Um zu Hause weiter mit dem Buch arbeiten zu können, haben alle einen Zugang bekommen und können mit eigenen Geräte auf das Buch zugreifen“, sagt Ermer.
Eine mögliche Weiterentwicklung des Projekts hat die Schulleiterin schon im Auge, liegt doch auf den Schülertischen im Mathematikunterricht derzeit noch ein gut 100 Euro teurer Taschenrechner. „Den kann man auf dem i-Pad simulieren und so ersetzen“, ist die Schulleiterin überzeugt. Und auch gegen den Einsatz der Tablets während Klausuren spreche nach Einschätzung der Bezirksregierung nichts, weiß Ermer. „Einige Schulen haben schon Genehmigungen bekommen.“ Die Gefahr, dass statt des Mathe-Buchs während des Unterrichts Spiele oder andere Unterhaltungsapps auf dem i-Pad ausgeführt werden, besteht nicht. „Die Geräte sind so eingerichtet, dass die Schüler nichts installieren und nichts löschen können“, erläuterte Michael Widhalm, der bei der Stadtverwaltung für die IT-Koordination verantwortlich zeichnet.
Und auch eine Ausweitung des Projekts auf andere Fachschaften und Unterrichtsfächer hält Marlis Ermer durchaus für denkbar
Dass der Start im Fachbereich Mathematik erfolgt sei, habe mit dem begleitenden Uni-Projekt zu tun. „Die wissenschaftliche Begleitung ist mir wichtig. Wir wollen nicht einfach rumprobieren“, so die Schulleiterin.

Last changed: 03-04-2019 at 13:43:03

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