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Laurentianer im WRO Deutschlandfinale

Posted by Boscher (boscherm) on 06-07-2019
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Es war eine Premiere für die Roboter-AG des Gymnasium Laurentianum Warendorf. Erstmalig meldeten sich im März ein Team für die World Robot Olympiad, kurz WRO, an. Kurz darauf begannen sehr intensive Vorbereitungen, um die EV3-Roboter von LEGO richtig zu programmieren. Auch außerhalb der Schule wurde sehr viel Zeit investiert. So traf sich die Roboter-AG in den Osterferien und an Wochenenden regelmäßig zum Programmieren, Bauen und Optimieren. Zum Team gehören neben Finn Hennemann, Bastian Alexander und Paul Hoppe, die auf dem Foto zu sehen sind, auch Ole Lemnitzer und Milan Edelkötter, ohne die die gesamte Arbeit nicht möglich gewesen wäre. Nachdem der Roboter trotz kurzer Vorbereitungszeit ungefähr die Hälfte der Strecke unfallfrei zurücklegte, ging es zum ersten Regionalwettbewerb nach Dortmund. Dort trat das Team unter dem Namen „LAUbotic Pro“ gegen vier andere Teams in ihrem Alter an und setzte sich mit einer Punktedifferenz von 140 Punkten deutlich von den anderen Teilnehmern ab.
Mit dem ersten Platz erhielten drei Schüler die Starterlaubnis für das bundesweite Deutschlandfinale der WRO in Schwäbisch Gmünd am 25. und 26. Juni 2019. Die Vorfreude war selbstverständlich groß und es wurde mit noch höherem Druck an den Aufgaben gearbeitet. Nach einigen Wochen konnte der Roboter gut 75% der Aufgaben reibungslos absolvieren.
Dann kam am ersten Wettbewerbstag allerdings die große Enttäuschung. Vor jeder Wettbewerbsrunde wird nämlich eine Überraschungsaufgabe verkündet. Im Regionalwettbewerb war es lediglich eine freiwillige Ergänzung zu den regulären Aufgaben, im Deutschlandfinale war sie jedoch verpflichtend und zudem schwerer.
Dadurch wurden alle 36 teilnehmenden Teams aus der „Regular Junior Category“ wieder auf Null zurückgesetzt. Zu allem Überfluss ließ sich das Programm auf den Laptops nicht mehr bearbeiten, so mussten die LAUbotics kurzerhand alles auf die Programmiersprache Java umstellen. Dies nahm nahezu die gesamte Nacht zwischen dem ersten und zweiten Wettbewerbstag in Anspruch. Nach der Übersetzung musste der Roboter erst noch auf die neue Sprache abgestimmt werden.
Nach ein paar Stunden konnte der Roboter dann aber alle Befehle verstehen und war bereit für den zweiten Wettbewerbstag. Dann kamen aber doch noch Probleme auf. So konnte er sich zum Beispiel beim ersten Lauf mit den Sensoren nicht ausrichten.
Dennoch belegte das Team einen guten 22. Platz von 36 teilnehmenden Teams. Aber es gilt ja bekanntlich: Dabei sein ist alles! Mit dabei war auch der Leiter der Roboter-AG für Fortgeschrittene David Köhler.
Und es war ja auch die erste Teilnahme an der WRO, aus der die drei Schüler nun viel Erfahrung und Kenntnisse einer neuen Programmiersprache mitnehmen.
Weitere Informationen zum Wettbewerb: www.worldrobotolympiad.de

Last changed: 05-07-2019 at 23:37:34

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