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Erste Hilfe Ausbildung in der Jahrgangsstufe 7

Posted by Boscher (boscherm) on 27-01-2016
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Am Gymnasium Laurentianum wurde in den letzten Wochen nun schon zum vierten Mal in Folge der komplette siebte Jahrgang in der Ersten Hilfe ausgebildet.
Dazu kamen an zwei Schultagen am Ende des vergangenen Jahres und an einem Tag nach den Weihnachtsferien je zwei Ausbilderinnen des Malteser Hilfsdienstes, dem Kooperationspartner des Schulsanitätsdienstes, in die Schule. Zusammen mit dem Betreuungslehrer des Schulsanitätsdienstes Matthias Paschke, ausgebildeter Rettungssanitäter, wurde ganztägig an diesen drei Tagen jeweils eine der drei 7er-Klassen in den so genannten Lebensrettenden Sofortmaßnahmen (LSM) geschult. Statt Deutsch, Englisch, Religion, Sport oder anderer Unterrichtsfächer stand ein Projekttag auf dem Stundenplan. Neben dem Vorstellen des vielfältigen Aufgabenbereichs des schuleigenen Schulsanitätsdienstes standen vor allem das Üben der Maßnahmen Seitenlage, Herz-Lungen-Wiederbelebung mit und ohne AED (automatisch externer Defibrillator), Schocklage und Druckverband im Vordergrund.
Die Veranstaltung wurde sehr gut angenommen; nahezu alle Schülerinnen und Schüler waren mit starkem Interesse und großer Neugierde dabei. Insbesondere, wenn es galt, eigene Erlebnisse zu schildern oder Fragen zu stellen, war das Geschick der Ausbilderinnen gefragt, den Mitteilungsdrang zu steuern und zu koordinieren. Kurz bevor die erste Klasse die Schulschneefahrt nach Mellau angetreten hat, war die Ausbildung für die drei Klassen der Jahrgangsstufe 7 abgeschlossen. Das Wissen um Grundkenntnisse in Erster Hilfe soll helfen, Gefahren zu vermeiden und bei Problemen in diesem Bereich vorbereitet zu sein. Diese Präventionsmaßnahme dient jedem Einzelnen, insbesondere aber auch der Schulgemeinschaft. Die Übernahme von Verantwortung im Schulsanitätsdienst innerhalb der Schule oder bei schulischen Veranstaltungen bereitet in kleineren Zusammenhängen auf mögliche größere Aufgaben in diesem Bereich vor und schult das ehrenamtliche Engagement nicht nur in der Schule.
Bei einer Abfrage, wer sich vorstellen könnte, dem Schulsanitätsdienst beizutreten, hatte sich eine unerwartet hohe Anzahl an Interessenten gemeldet. Aus diesen mehr als 30 interessierten Siebtklässlern werden nun in den nächsten Wochen 15 bis 20 Schülerinnen und Schüler zur weiteren Ausbildung zur Schulsanitäterin oder zum Schulsanitäter ausgewählt. Matthias Paschke bedauert, dass die Zusammenarbeit mit den Maltesern [Nähere Informationen: http://www.malteser-ssd.de/startseite.html] wegen wegfallender Finanzierung nicht so problemlos wie bisher fortgesetzt werden kann. Schulleiterin Marlis Ermer ist sehr zuversichtlich, dass der Schulsanitätsdienst wegen der wegfallenden Zuschüsse aber auf keinen Fall eingestellt werden muss: „Exemplarisch kann im Rahmen des Schulsanitätsdienstes Verantwortung und Ehrenamt trainiert werden. Das bereitet auf gesellschaftliche Aufgaben und vielleicht auch auf die eigene Interessenausbildung sehr gut vor. Vielleicht ist das frühzeitige Erproben in diesem Bereich für den einen oder anderen die Tür zu einer eigenen Orientierung, die ehrenamtlich oder beruflich weiter verfolgt wird.“

Last changed: 25-01-2016 at 13:29:29

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