Lehrpläne

Sekundarstufe I

Am Gymnasium Laurentianum wird in der Sekundarstufe I das Fach Biologie in den Klassen 5, 6, 7 und 9 mit jeweils zwei Wochenstunden unterrichtet.
Den Kernlehrplan des Laurentianum in Biologie für die Sekundarstufe I kann man hier einsehen.

Projekt Wattenmeer

Zum Schulprogramm des Laurentianum gehört eine dreitägige Klassenfahrt im zweiten Halbjahr der Jahrgangsstufe 5 zur Nordseeinsel Borkum. Gemeinsam mit der Fachschaft Erdkunde wird als Vorbereitung eine Unterrichtsreihe zum Thema "Wattenmeer"  durchgeführt.
Eine geführte Wattwanderung gehört zum Standardprogramm der Klassenfahrt.
Die besonderen Lebensbedingungen im Wattenmeer und die speziellen Anpassungen  verschiedener Tier- und Pflanzenarten werden im vorbereitenden Biologieunterricht anhand exemplarischer Vertreter (Seehund, Wattwurm, Miesmuschel, Scholle, Austernfischer, Queller) behandelt.
Diese Inhalte lassen sich leicht den Inhaltsfeldern "Vielfalt von Lebewesen" und "Angepasstheit von Pflanzen und Tieren" des Kernlehrplans zuordnen. Der Kontext "Lebensraum Wattenmeer" schließt viele der im Kernlehrplan vorgeschlagenen kontextualen Bezüge mit ein und kann so einen wichtigen Beitrag zur Erreichung verschiedener konzeptbezogener und prozessbezogener Kompetenzen liefern.

 

Sekundarstufe II

Wird das Fach für die Sekundarstufe II gewählt, so werden in den Grundkursen drei Wochenstunden, in den Leistungskursen fünf Stunden pro Woche erteilt. Die Abfolge der Halbjahresthemen ist auf Grund der Kooperation mit den anderen Gymnasien der Stadt nach Absprache festgelegt worden. 


Jahrgangsstufe EF: Physiologie: Struktur - Funktion - Wechselwirkung

 

Jahrgangsstufe Q 1.1: Steuerungs- und Regulationsmechanismen
Jahrgangsstufe Q 1.2: Ökologische Verflechtungen und nachhaltige Nutzung
Der Leistungskurs fährt in diesem Halbjahr für 2 Tage zur Biologischen Station Heiliges Meer.

 

Ein Unterrichtsbeispiel aus dem Biologie-Leistungskurs in der Q1 ist die Untersuchung des Temperatur-Präferendums von Mehlwürmern. Es lässt sich experimentell mit einer Temperaturorgel bestimmen (Bild rechts) 

Üblicherweise stellt man in der Ökologie die Antwort eines Organismus auf einen bestimmten abiotischen Umweltfaktor, wie beispielsweise der Temperatur, in Form einer so genannten Toleranzkurve dar. Jede Spezies besitzt in diesem Zusammenhang eine ihr eigene bestimmte Toleranzbreite (ökologische Potenz) und erträgt somit den jeweiligen Faktor zwischen einem limitierenden Tiefstwert, dem Minimum und einem Höchstwert, dem Maximum. Innerhalb der Toleranzbreite liegt das Optimum. Das Optimum ist der Wert des Umweltfaktors, bei dem die Spezies am besten gedeiht. Bei freier Wahl bevorzugen wechselwarme Tiere im Allgemeinen Temperaturen, die in der Nähe ihres Optimums liegen. Diesen Temperaturbereich nennt man Präferenzbereich.

Jahrgangsstufe Q 2.1: Genetische und entwicklungsbiologische Grundlagen von Lebensprozessen

Jahrgangsstufe Q 2.2: Evolution der Vielfalt des Lebens in Struktur und Verhalten im Organismus an Wahlbeispielen